Material feat. Whitney Houston & Archie Shepp – Memories {1965|1982}

Whitney Houston war 19 Jahre alt und es sollte noch ein Jahr dauern, bis Ihr von Arista ein weltweiter Plattenvertrag angeboten wurde, den sie dann annehmen durfte – bei den beiden vorherigen Angeboten legte ihre Mutter ein Veto ein, da Whitney noch keinen High School Abschluss – und der Rest ist Geschichte.

Continue reading “Material feat. Whitney Houston & Archie Shepp – Memories {1965|1982}”

Nu Genea – Marechià (with Célia Kameni) {2021}

Nur wenige Wochen nachdem die beiden in Berlin lebenden Neapolitaner Lucio Aquilina und Massimo Di Lena ihr Projekt Nu Guinea, das mit einer House Veröffentlichung 2014 das erste Mal auf Platte erschien, um dann über einen Afrobeat-Schlenker letztendlich bei Disco zu landen, letztes Jahr in Nu Genea umbenannten, releasten die beiden auf ihrem eigenen Label NG Records den Sommerhit der letzten Saison: Marechià.

Continue reading “Nu Genea – Marechià (with Célia Kameni) {2021}”

Drome – Hinterland, Kassler Kessel {1993}

Zuerst 1993 auf CD beim Nürnberger Label Wigwam erschienen, um dann ein Jahr später mit der wunderschönen ID Zen 11 auf dem Coldcut Label Ninja Tune – damals noch Ninja Tone – als Re-Release lizenziert zu werden, schaffen Bernd Friedmann und Frank Hernandez auf The final corporate colonization of the unconscious traumhafte Ambient Klangwelten, ohne sich davor zu scheuen, einigen der Tunes eine Tanzbarkeit im besten Leftfield Groove mitzugeben.

Continue reading “Drome – Hinterland, Kassler Kessel {1993}”

Ελπίδα – Θάρθη Θάρθη {1973}

Griechenland mag nicht für viele Beiträge zum Soul oder zum Funk bekannt sein, aber die musikalischen 60er und 70er sind auch dort nicht spurlos vorbei gezogen. Und in den Endzügen der Militärdiktatur veröffentliche Elpida 1973 mit dem nach ihr betitelten Album ein Big Band getriebenes Werk, das in Funkyness den “Originalen” aus den Staaten in nichts nachstand.

Continue reading “Ελπίδα – Θάρθη Θάρθη {1973}”

Beastie Boys – Gratitude {1992}

When you’ve got so much to say it’s called gratitude

Es gibt nur wenige Bands die so einen starken soziokulturellen Impact hatten wie die Beastie Boys. Was bei Ad-Rock, Mike D und MCA wohl vor allem an ihrer DIY-Attitüde lag: Einfach machen, mit Leidenschaft und einem musikalischen und Selbstverständnis, in dem die Energie von Black Flag, der Visionäre Habitus eines Lee ‘Scratch’ Perry und die Funkyness von Lee Dorsey problemlos miteinander verschmelzen konnten.

Continue reading “Beastie Boys – Gratitude {1992}”

Imam Baildi ft. Kostis Maraveias – Τα Ζηλιάρικα Σου Μάτια {1938|2018}

Achtzig Jahre nachdem der Bouzouki- und Rembetiko Pionier Markos Vamvakaris “Τα Ζηλιάρικα Σου Μάτια” (“Deine eifersüchtigen Augen”) aufnahm, baten die wundervollen Imam Baildi den Tausendsassa Maraveyas ilegál ins Studio, um diesen Klassiker aufzunehmen…

Continue reading “Imam Baildi ft. Kostis Maraveias – Τα Ζηλιάρικα Σου Μάτια {1938|2018}”